Meine Dresdner Beobachtungen Teil 1 – Demomontag

Als Exil-Dresdner verfolge ich seit dem Herbst intensiv das Aufkommen von #Pegida und die Gegendemonstrationen von #nopegida und „Dresden für alle“. Über Weihnachten war ich zurück in meiner Heimatstadt. Meine Eindrücke von dort habe ich hier und in einem zweiten Teil aufgeschrieben. Gerade beim Thema #Pegida dient mir das Schreiben als Denkhilfe. Meine Gedankengänge sind also ganz bestimmt nicht abgeschlossen, sondern nur ein Ausschnitt aus dem was mich zum Thema bewegt. (Mehr zur #Pegida auf diesem Blog.) „Meine Dresdner Beobachtungen Teil 1 – Demomontag“ weiterlesen

Unter Heiden (10): Der Osten von A bis Z

Kurz vor Weihnachten eine besondere Ausgabe von Unter Heiden. Zum zehnten Mal nun also Nachdenkliches und Derbes über den Osten und die Menschen, die hier leben. Es geht um Vorurteile, Lebenserfahrungen und Perspektiven. Es geht um Arbeit, Leben und Glauben. Zum Jubiläum ein kleines Lexikon über den Osten und seine Bewohner.

Bananas
Symbolbild („Bananas“ von Steve Hopson)

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Nicht nur meine „Rede des Jahres“ – Navid Kermani über Deutschland

Zur Feierstunde des Bundestages anlässlich des 65. Jahrestages der Verabschiedung des Grundgesetzes hielt Navid Kermani dieses Jahr eine großartige Rede. Natürlich wurde sie wahrgenommen, aber ich denke, noch viel mehr Menschen sollten sie hören. In einem Land wie Deutschland, dem es an wichtigen und schönen Reden mangelt und an Intellektuellen, die sich nicht in Ü80-Vergangenheitssprech ergehen (ja, sie Herr Grass), ist diese Rede mehr als nur ein Kleinod. Ich denke, es ist die beste politische Rede dieses Jahrzehnts. Und sie ist in diesen Tagen, in denen wir erneut über Zuwanderung und Asylrecht diskutieren, pures Gold.

 

 

Das Seminar für allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen hat die Rede jetzt zur „Rede des Jahres“ gekürt. Ich schließe mich Lenz Jacobsen von DER ZEIT an: Danke, Navid Kermani!