„Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen“ – Der Tragödie zweiter Teil

Im ersten Teil dieses Nachschlags auf meinen Hauptgang „Idea und der Islam – Blattkritik und Einordnung“ vom letzten Mittwoch habe ich mich mit dem von Uwe Heimowksi thematisierten Problem der Verfolgung von christlichen Flüchtlingen in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Mein Fazit: Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen, kann es auch ein Fehlgriff sein.

Im zweiten Teil des betreffenden Artikels (idea-Spektrum Nr. 31/31, 3. August 2016, S. 8) und meiner kleinen Aufbereitung geht es um das Attentat auf einen Schwulenclub in Orlando und dessen evangelikale Nachwehen. Als Grundlage für die Beurteilung meiner Einlassungen kann dieser Text des Arbeitskreises Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz dienen, der vom idea-Spektrum-Artikel nur gering abweicht.

„„Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen“ – Der Tragödie zweiter Teil“ weiterlesen

„Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen“ – Der Tragödie erster Teil

Für theologiestudierende.de habe ich mir die aktuelle Ausgabe der idea-Spektrum angeschaut. Passend zum Themenmonat „Islam und Theologie“, den wir dort über den August hinweg veranstalten, ging es mir vor allem um den Umgang des Blattes mit dem Islam. Daraus ist eine ausführliche „Blattkritik“ und Einordnung geworden, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Weil der Artikel so schon sehr lang geworden ist, habe ich einige Beobachtungen außen vor lassen müssen, die für sich genommen spannend sind. Deshalb hier ein kleiner Nachschlag, der sich mit einem kurzen Artikel aus dem Heft mit dem Titel „Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen“ (S. 8) befasst.

Dem Artikel liegt ein Text des Arbeitskreises Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz  mit gleichem Titel zu Grunde. Der Magazintext ist ein Bericht von der Jahreskonferenz der Allianz. Aufhänger ist ein Seminar des designierten Beauftragten der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) beim Deutschen Bundestag, Uwe Heimowksi, auf der Jahreskonferenz. Der kurze Artikel hat zwei Themen: Übergriffe auf christliche Flüchtlinge und das Orlando-Attentat und die Haltung der Evangelikalen dazu (im zweiten Teil).

„„Wenn Evangelikale den Finger in die Wunde legen“ – Der Tragödie erster Teil“ weiterlesen

Unter Heiden (16): Fastenbrechen

Zwischen Wohnblocks hat in Halle-Neustadt das Islamische Kulturcenter eine Heimat gefunden. Früher befanden sich hier wohl eine HO-Gaststätte und Läden, heute wird zum Gebet, zum Koranunterricht, zum gemeinsamen Feiern und Essen eingeladen.

Gemeinsam mit anderen christlichen und konfessionsfreien jungen Männern war ich während des Ramadan an einem Donnerstagabend zu Gast im Islamischen Kulturcenter. Wir wurden von Alaa Moustafa, einem promovierten Germanisten ägyptischer Herkunft, durch die Räumlichkeiten geführt, durften dem abendlichen Gebet beiwohnen und wurden anschließend köstlich verköstigt.

„Unter Heiden (16): Fastenbrechen“ weiterlesen

Rezension – „Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“ von Rolf Bauerdick

Kann man über Zigeuner ungezwungen reden, muss man es gar? Und darf man sie dabei Zigeuner nennen? Das Schicksal der größten europäischen Minderheit, die unter verschiedenen Selbst- und Fremdbenennungen in allen Ländern des Kontinents lebt, bleibt verborgen. Nicht hinzuschauen ist gewohnte Übung der Mehrheitsgesellschaft. Wie ich an anderer Stelle erst vor Kurzem geschrieben habe, wird sich das Schicksal Europas auch am Umgang mit seinen Minderheiten entscheiden. Dafür ist ein genauer Blick auf das Leben der Roma nötig. „Rezension – „Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“ von Rolf Bauerdick“ weiterlesen