Teilen

Das Teilen hielt ich immer für eine Tugend, eine christliche allzumal. Von Kindertagen an galt es abzuwägen, Erhaltenes für sich zu behalten oder anderen abzugeben. Ob aus Gewohnheit oder schlechtem Gewissen, meistens wurde brüderlich geteilt, wie es das Sprichwort sagt. Wie ist es um das geschwisterliche Teilen unter den Christen bestellt? Das frage ich im Bewusstsein, dass gerade zu Weihnachten wieder Millionen an christliche Hilfswerke geflossen sind, die weltweit nicht nur aber auch anderen Christen helfen sollen. Ich frage es in einer Zeit, in der das Teilen zu einem Wirtschaftstrend geworden ist: Sharing-Economy. „Teilen“ weiterlesen

Unter Heiden (8): Ein Land, zwei Welten

Diesen Herbst jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Ein Vierteljahrhundert ist seit der Revolution im Herbst ’89 vergangen. Die meisten Theologiestudierenden sind jünger! Man könnte meinen, es würde sich gar nicht mehr lohnen, über Ostdeutschland zu reden und zu schreiben. Dass dem nicht so ist, behaupteten vor ein paar Wochen erst eine Reihe junger Menschen, die eine ostdeutsche Biographie haben im Magazin der Wochenzeitung DIE ZEIT. Und sie haben Recht.

Nach langer Unterbrechung geht es weiter mit Unter Heiden. Seit Februar hat es keine neue Kolumne über das Leben und den Glauben der Menschen in Ostdeutschland gegeben (Mehr zur Unterbrechung und zur Zukunft von Unter Heiden hier.). Doch die Heiden sind ja nicht alle Ossis und ihre Themen gehen uns alle an. „Unter Heiden (8): Ein Land, zwei Welten“ weiterlesen

Auf Geisterjagd

Wir feiern Reformationsjubiläum, am kommenden Freitag ist es wieder soweit, diesmal zum 497. Mal. Doch hat auch hierzulande der heidnische Brauch des Halloween-Festes die feierliche Erinnerung der Reformation verdrängt. Und es sind nicht nur die „neuen Heiden“, die Halloween feiern, viele Christen nehmen am Spektakel teil. Eine Polemik.

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