Meine Herren, frohes Fest! – Eine Weihnachtspredigt für Männer

Im Rahmen eines Seminars zur Weihnachtspredigt habe ich letztes Jahr eine Weihnachtspredigt für Männer geschrieben, die ich am 1. Sonntag nach Trinitatis auch in Halle-Diemitz und der Christuskirche gehalten habe. Ursprung meiner Predigtidee war der kurze Weihnachtsgruß eines Freundes an seine männlichen Freunde und Bekannten: Meine Herren, frohes Fest! „Meine Herren, frohes Fest! – Eine Weihnachtspredigt für Männer“ weiterlesen

Mirjam singt – Predigt zum Singegottesdienst am 16. August 2015 in Neidhartshausen

Heute haben wir in Neidhartshausen einen Singegottesdienst gefeiert. Jeder Liturgieteil wurde von der Gemeinde gesungen, dazwischen haben wir die einzelnen Gottesdienstteile erklärt. In der Predigt habe ich das Lied Mirjams aus Exodus 15 aufgenommen.


I

Singt dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; Ross und Reiter warf er ins Meer.

So singt sie – eine einzelne Frau aus dem Volk Israel, aus der Gruppe von Menschen, die durch das Rote Meer gezogen sind und den Ägyptern entkommen konnten.

Ihr Name ist Mirjam und sie singt ihr Lied. Ein Lied, das nicht ihres allein bleibt, sondern zum Lied für viele wird. Sie lassen sich von ihr anstecken, von dem, was sie bewegt und stimmen ein in ihr Lob, ihren Dank, in ihren Gesang zu Gott. „Mirjam singt – Predigt zum Singegottesdienst am 16. August 2015 in Neidhartshausen“ weiterlesen

Are you lonely just like me? – Predigt am 16. August 2015 in Andenhausen

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Unser Evangelium und Predigttext aus dem Lukasevangelium (Lukas 7, 36-50) erzählt uns eine wohlbekannte Geschichte. Die Geschichte der armen Sünderin, die zu Jesus kommt und von ihm angenommen wird. Wir erinnern uns an die Ehebrecherin, die vor Jesus gebracht wird, damit er sie verurteilt. Und daran wie er nur sagte „Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ und sich auf den Boden setzte und im Sand herum malte. „Are you lonely just like me? – Predigt am 16. August 2015 in Andenhausen“ weiterlesen

In deinen Toren werd ich stehen (Extended Version) – Predigt zum Israelsonntag 2015 am 9. August 2015

Im Vorfeld des Israelsonntags habe ich hier mein Material zusammengetragen. Aus einigen Versatzstücken ist dann eine eher lange Predigt geworden – eben eine erweiterte Version. Gestern habe ich in Halle-Diemitz und in der Christuskirche dann Gottesdienst gehalten. Mehr dazu bald.


Eine Geschichte aus den Erzählungen der Chassidim, gesammelt von Martin Buber:

In Rabbi Naftalis Stadt, in Robschitz, pflegten die Reichen, deren Häuser einsam am Ende der Stadt lagen, Leute zu beschäftigen, die nachts über ihren Besitz wachen sollten. Als Rabbi Naftali eines Abends spät am Rande des Waldes entlang ging, begegnete er solch einem auf und abwandelnden Wächter. „Für wen gehst du?“ fragte der Rabbi. Der andere beantwortete es. Danach stellte er die Gegenfrage: „Und für wen geht ihr, Rabbi?“

Die Frage traf, wie ein Pfeil. Lange schritt der Rabbi schweigend neben dem anderen auf und ab. „Willst du mein Diener werden?“, fragte er nach langer Zeit den Mann. „Das will ich gern“, antwortete der andere, „aber was habe ich zu tun?“„Mich zu erinnern“, sagte Rabbi Naftali. „In deinen Toren werd ich stehen (Extended Version) – Predigt zum Israelsonntag 2015 am 9. August 2015“ weiterlesen