Heimat auf dem Weg – Gedanken zur Jahreslosung 2013

Die Jahreslosung für das Jahr 2013 lautet: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Ich möchte mich ein wenig mit der Losung aus dem Hebräerbrief beschäftigen und schauen, in wie weit sie in unsere Situation hineinsprechen kann.

Gesellschaft
„Weihnachten entscheidet sich unterm Baum.“ So warb die Elektronikmarktkette Mediamarkt im Advent 2011 um Kunden. Abgesehen davon, dass in diesem kurzen Satz ein scheinbar allgegenwärtig akzeptierter und praktizierter Materialismus behauptet wird, liegt in ihm auch ein Fünkchen Wahrheit. Denn ist es nicht so, dass wir mit dem Weihnachtsfest Bilder, Wünsche und Vorstellungen verbinden, die unserem tatsächlichen Leben nicht entsprechen? Frieden, Geborgenheit, Heimat. Man kann die vielfältigen Verbrämungen des Christfestes zum „Fest der Liebe“ kritisieren – sollte es sogar – aber es darf nicht vergessen werden, dass in der Tiefe solcher Beschreibungen, Wünsche und Bilder der Menschen liegen, die von Geborgenheit, Ankunft und Frieden sprechen. „Heimat auf dem Weg – Gedanken zur Jahreslosung 2013“ weiterlesen

Bullshit-Bingo „Weihnachtspredigt“

Ein Bullshit-Bingo kann man wie ein traditionelles Bingo spielen, oder aber man schmunzelt einfach beim Lesen. Seinen Ursprung hat es vor allem bei der Satire von Wirtschaftssprech (wie in dieser IBM-Werbung), aber warum sollte man nicht auch einmal bei einer Weihnachtspredigt Spaß am Ankreuzen haben. Wer drei in Reihe hat, ruft laut: Bullshit-Bingo!

Es geht weiter: Das neue Bullshit-Bingo „Weihnachtspredigt“ 2.0. für 2013! Hier entlang … Was es mit dem Bullshit-Bingo auf sich hat, erkläre ich in diesem kurzen FAQ-Artikel.

Bullshit-Bingo für die Weihnachtspredigt

Zum Bullshit-Bingo „Sonntagspredigt“ hier entlang.

Ergänzung: Evelyn Finger schreibt auf ZEITonline über die Sprache aktueller Weihnachtspredigten „Schluss mit dem Geschwätz!„.

Alle Morgen weckt er mit das Ohr – Predigt Palmarum 2012 in Zschortau

Liebe Gemeinde,

in der Epistel aus dem Philipperbrief haben wir gehört, dass Gott sich in seiner Menschwerdung als Jesus Christus klein macht, so klein dass er uns gleicht, und dass wir mit ihm aufgerichtet werden. Im Evangelium für den heutigen Palmsonntag haben wir gehört, dass ein König in Jerusalem einzieht, ein König auf einem Esel. Das verstanden seine Jünger nicht, und wir?
„Alle Morgen weckt er mit das Ohr – Predigt Palmarum 2012 in Zschortau“ weiterlesen