Swag, Selfie & yolo – Wahl des Anglizismus des Jahres 2013

Seit 2010 suchen und finden Sprachinteressierte unter fachkundiger Anleitung mehrerer Sprachblogger den Anglizismus des Jahres. Federführend ist Anatol Stefanowitsch vom Sprachlog, der bekannteste Sprachblogger der Republik. Die ausgezeichneten Anglizismen haben allesamt „den Test der Zeit bestanden“ (=Phrasen-Anglizismus).

2010 leaken
2011 Shitstorm
2012 Crowdfunding

Dieses Jahr findet die vierte Wahl des Anglizismus des Jahres statt. Alles, was mehr als drei Mal stattfindet, ist ja eine Tradition. Mir gefällt die Wahl deshalb so gut, weil sie 1) von Fachkundigen begleitet wird und nicht von Wutbürgern und 2) positiv und kreativ mit den Veränderungen unserer Sprache umgeht und nicht ewig nörglerisch. „Swag, Selfie & yolo – Wahl des Anglizismus des Jahres 2013“ weiterlesen

Terminankündigung: TheoQuali-Workshop „Referate halten“

Auch im kommenden Sommersemester 2013 findet wieder ein Workshop in der Reihe TheoQuali statt. Der Fachschaftsrat Theologie richtet diese Veranstaltungsreihe aus, die sich an Studierende richtet, die sich zusätzlich zu ihren „normalen“ Uni-Seminaren fortbilden wollen.

Wer Lust hat, sich einen Abend lang fit zu machen für Referate in Seminaren und anderswo, ist herzlich eingeladen. Zur Einstimmung empfehle ich, den Artikel 5 dusslige Fehler in studentischen Vorträgen zu lesen. Für alle Teilnehmer gibt es Infomaterial zum Mitnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

TheoQuali-Workshop “Referate halten”
Mittwoch, 24. April 2013, 19 Uhr c.t., Hörsaal 1, Haus 30, Franckesche Stiftungen

Dr Johnsons Rezept für gute Literatur

Samuel_Johnson_by_Joshua_ReynoldsBei der Lektüre des wundervollen kleinen Büchleins „A Very Short Introduction: English Literature“ von Jonathan Bate, habe ich das erste Mal von einem Mann gelesen, der das literarische Leben des Königreichs im späten 18. Jahrhundert geprägt hat wie kaum ein anderer: Dr Samuel Johnson. Aber nicht sein breites Wirken, sondern seine apodiktisch kurze Bestimmung dessen, was gute Literatur ist, möchte ich hier kurz vorstellen. Seine Prinzipien halte ich ebenso auch in Hinsicht auf Reden, Vorträge und Predigten für anwendbar – auch wenn man sich über ihre jeweilige Literaturhaftigkeit sicher streiten kann.

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Improv-Regeln für den Hausgebrauch

Vor einiger Zeit bin ich über Grundregeln der Improvisation gestoßen, die von erfolgreichen (und witzigen) Komikern immer wieder als fundamentale Arbeitshinweise empfohlen werden. Ich glaube, dass man diese Regeln auch für die Gesprächsführung und das Vortragen anwenden kann. Können die Regeln der Improvisation bei der Teamarbeit und beim Referat helfen?

Hier nun die drei Regeln, wie sie u.a. von Tina Fey im Gespräch bei Google vorgestellt werden:

improv(dt.: Zuhören, „Ja“ sagen, „Ja, und …“ sagen)

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