Heimat auf dem Weg – Gedanken zur Jahreslosung 2013

Die Jahreslosung für das Jahr 2013 lautet: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Ich möchte mich ein wenig mit der Losung aus dem Hebräerbrief beschäftigen und schauen, in wie weit sie in unsere Situation hineinsprechen kann.

Gesellschaft
„Weihnachten entscheidet sich unterm Baum.“ So warb die Elektronikmarktkette Mediamarkt im Advent 2011 um Kunden. Abgesehen davon, dass in diesem kurzen Satz ein scheinbar allgegenwärtig akzeptierter und praktizierter Materialismus behauptet wird, liegt in ihm auch ein Fünkchen Wahrheit. Denn ist es nicht so, dass wir mit dem Weihnachtsfest Bilder, Wünsche und Vorstellungen verbinden, die unserem tatsächlichen Leben nicht entsprechen? Frieden, Geborgenheit, Heimat. Man kann die vielfältigen Verbrämungen des Christfestes zum „Fest der Liebe“ kritisieren – sollte es sogar – aber es darf nicht vergessen werden, dass in der Tiefe solcher Beschreibungen, Wünsche und Bilder der Menschen liegen, die von Geborgenheit, Ankunft und Frieden sprechen. „Heimat auf dem Weg – Gedanken zur Jahreslosung 2013“ weiterlesen

Martin Kähler als Wingolfit – Kähler-Studientag am 17. Oktober 2012

Wir haben uns hier in der „stummen Fakultät“ getroffen, die in der Praxis unserer Fakultät tatsächlich stummt bleibt. Die meisten Personen spielen nur als Paten für die Benennung unserer Hörsäle und Seminarräume noch eine Rolle. Hinzu kommen einige wenige folkloristische Veranstaltungen, wie diese hier. Unser Verhältnis zu den eigenen theologischen Ahnherren ist einer rein fachlichen Annäherung an das gewichen, was von ihrem theologischen Wirken bis heute von Wert ist, sich bis in die Diskurse unserer Zeit durchhält. Das muss nicht unbedingt wenig sein, wie wir an der Beschäftigung mit Martin Kähler lernen können.
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