Neue Kolumne woanders

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Seit einigen Monaten arbeiten Theologiestudenten in ganz Deutschland daran, das Portal theologiestudierende.de mit einem Blog aufzuwerten. Inzwischen ist der Blog angelaufen und erfreut sich erster Leser. Gesponsert und angeschoben wird das Projekt vom Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh). Das ist die Interessenvertretung aller Studierenden der Evangelischen Theologie auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, mit dem Ziel des Lehr- oder Pfarramts. Auch ich beteilige mich am Neuaufbau des Portals mit ein paar Artikeln. Mal schauen, wie sich die Sache entwickelt. Ich bin gespannt.

Unter Heiden
Am letzten Montag des Monats werde ich unter dem Titel Unter Heiden ostdeutsche Realität beschreiben, wie ich sie kennengelernt habe. Ich wurde 1988 in Dresden geboren. Eine DDR-Vergangenheit habe ich nicht, wohl aber die Menschen, die mich aufzogen haben und mit denen ich hier lebe. Bin ich ein Ossi? Ist eine 1994 in Koblenz geborene Kommilitonin Wessi? Ich will be-schreiben, ein bisschen auf- und anregen und vor allem den vielen aus meiner Generation, die den „wilden“ Osten nicht kennen, schreiben.

Gibt es heute noch, zumal bei Menschen zwischen 15 und 35, eine ostdeutsche Identität? Lebt es sich im Osten anders als im Westen? Sind die Menschen unterschiedlich, gibt es eine ostdeutsche und eine westdeutsche Mentalität? Mon Dieu, das sind Fragen! Mir geht es hier gar nicht darum, endgültige Antworten auf sie zu finden. Ich glaube, umso intensiver man sich mit Ostdeutschland befasst, desto mehr Eindrücke wird man davon haben, wie es sein kann, im Osten zu leben, zu arbeiten und zu glauben. Diese Eindrücke will ich wiedergeben.

Heute erscheint der erste Beitrag Unter Heiden: Tief im Osten. Weiter gehts dann am 27. Mai mit Unter Heiden: Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer. Alle Artikel werden jeweils eine Woche später auch hier auf meinem Blog veröffentlicht.

unterheiden_schild

2 Kommentare

  1. Klingt spannend. Ich freue mich auf die nächsten Ausgaben. Warum denn nur einmal im Monat?

    • Die Texte werden ja länger und brauchen auch ne ordentliche Recherche – es sollen ja nicht einfach launische Kommentare werden. Da reicht einmal im Monat zu!

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